Weltweite Ausschreibung

Die weltweite Ausschreibung war eine der Auflagen für die Förderung des Schulneubaus durch die deutsche Bundesregierung. In 2003 fand der weltweite Architektenwettbewerb statt. Die teilnehmenden Architekten standen vor einer schwierigen Aufgabe: die Hanglage des Grundstücks, Anforderungen an den Abstand der Gebäude von dem benachbarten feuergefährdenden Buschland, sowie Restriktionen bei der Höhe der Bauten und bei der bebaubaren Fläche stellten eine große Herausforderung dar.


Als einer der wenigen Entwürfe, welche die komplexen Vorgaben nahezu vollständig berücksichtigten, ging Staab Architekten aus Berlin als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Eine der Kernideen für die Unterbringung aller Anforderungen innerhalb der Restriktionen war die Versenkung der Sporthalle unter die Erde, deren Dach als Pausenfläche genutzt wird.


Die Gliederung in 6 einzelne Gebäude unterstützt den ländlichen Charakter von Terrey Hills, indem es den Eindruck eines kleinen Dorfes gibt. Die Anordnung der Gebäude spiegelt die Entwicklung der Schüler von der Preschool bis zum Schulabschluss wider: die Schüler beginnen in dem der Straße zugewandten Gebäude und arbeiten sich schrittweise bis zu den Klassenräumen des IB im hintersten Gebäude vor.